Rente früh planen — So schließen Sie die Rentenlücke
7. April 2026
Die gesetzliche Rente allein wird für die meisten nicht reichen. Wer früh anfängt vorzusorgen, profitiert vom Zinseszins-Effekt.
Die typische Rentenlücke
Ein Durchschnittsverdiener (45.000 €/Jahr) mit 45 Beitragsjahren erhält ca. 1.770 € Rente brutto — nach Abzügen ca. 1.500 € netto. Das aktuelle Nettoeinkommen liegt bei ca. 2.400 €. Die Rentenlücke: ca. 900 €/Monat oder 10.800 €/Jahr.
ETF-Sparplan als Säule
Mit einem ETF-Sparplan von 200 €/Monat und 7% Rendite bauen Sie in 30 Jahren ca. 240.000 € auf. Bei einer Entnahmerate von 4% pro Jahr ergibt das ca. 800 €/Monat — fast genug, um die typische Rentenlücke zu schließen. Der Schlüssel: früh anfangen.
Betriebliche Altersvorsorge (bAV)
Über den Arbeitgeber können Sie steuerbegünstigt vorsorgen. Seit 2019 muss der Arbeitgeber mindestens 15% der Entgeltumwandlung dazugeben. Bei 200 €/Monat Eigenanteil kommen mindestens 30 € AG-Zuschuss dazu. Vorteil: Steuer- und SV-Ersparnis in der Ansparphase.
Riester-Rente — lohnt sich das noch?
Riester lohnt sich vor allem für Geringverdiener (Grundzulage 175 €/Jahr) und Familien (Kinderzulage 185-300 €/Kind/Jahr). Für Gutverdiener ist der Steuervorteil relevant. Nachteil: hohe Kosten und geringe Flexibilität. Alternative: freier ETF-Sparplan ist oft besser.
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